Die Schamanen zeigen uns, wie wir Routinen brechen können. Dies hält uns wach und lebendig. Wir lernen auch, nicht mit der allgemeinen Sichtweise übereinzustimmen. Der Schamane ändert seine Sichtweise und kann damit die Welt verändern. Denkt daran, Du bist der Geschichtenerzähler: Ich bin nicht in der Quarantäne eingesperrt, wie ich glauben könnte. Nein: Ich nehme mir Zeit, meine Kreativität zu leben, ich kann lernen, wie ich tolerant mit meinem Partner, mit meinen Kindern sein kann und dennoch keinen Mangel spüre.

Die Zeit fordert dennoch auch etwas von jedem von uns:
Mut
Demut
Ehrlichkeit
außerordentliche Anstrengung

Wir können nicht die ganze Welt reIen, aber gegen das Dunkel kann jeder ein
kleines Licht entzünden.
Durch Viren und andere Erreger ausgelöste Seuchen sind Teil unseres kollektven
Gedächtnisses. Dabei müssen wir gar nicht so weit zurückblicken. Die Spanische
Grippe raffte 1919 weltweit mehr Menschen dahin als in den beiden Weltkriegen
starben. Bei der Cholera-Epidemie in Hamburg von 1892 starben rund 8600
Menschen.
Die großen Pestzüge des MiIelalters und der frühen Neuzeit entvölkerten ganze
Landstriche. Die Hochkulturen ind Nord- und Südamerika wurden nicht allein
durch Waffengewalt zerstört. Die meisten Indigenen starben an den von den
Europäern eingeschleppten Krankheiten.
Diese brachten unter anderem die Pocken nach Amerika mit, wo sie ab 1518
unter den Stämmen verheerende Epidemien auslösten, die Millionen von Toten
forderten.
Wieso konnten die Heiler und Schamanen nichts gegen die Pocken tun? Zu den
schamanischen Initationen gehören auch Todes- und Übergangsrituale. Du kannst besonders den Menschen helfen,
die gerade durch ein Thema gehen, das du schon einmal durchlebt hast. Wenn
ich jemanden durch den dunklen Wald führen möchte, muss ich diesen Wald
genau kennen.
Genau das gleiche passiert auch gerade mit dem neuarartigen Corona-Virus. Weil
dessen Varianten eben neu sind, gibt es auch noch keine Immunisierungen und
GegenmiIel.
Unser Rat an Euch: Bleibt zuhause, wenn dies möglich ist. Seid vor allem
achtsam, nicht ängstlich. Folgt nicht den zahlreichen Verschwörungstheorien, die
gerade grassieren. Jede dieser Theorien stimmt, denn Welt ist so wie ich sie
sehe. Deshalb: Gib diesen Gedanken keine Energie, sie werden dich sonst in
ihre Bann ziehen und deine Energie rauben.
Aus unserer schamanischen Sicht ist das Virus nicht per se böse, so schrecklich
auch die Dinge sind, die gerade passieren. Wir halten auch unsere Liebe
dagegen, die Stärkste Kraft im Universum.
Wir brauchen jetzt den Schamanen in dir, jemanden der im Sturm die Ruhe
behält; jemanden der aus der Stille heraus dennoch (innerlich) beweglich bleibt.
Die tägliche schamanische Praxis und die Arbeit hält dich jedoch in deiner Mitte. Sie stärkt auch dein Immunsystem
– und dann bist du weniger anfällig für Dinge von Außen. Du ruhst mehr in
dir selbst und kannst dann die räumliche Enge mit deinen Liebsten oder das
Alleinsein in der Quarantäne besser aushalten.
Jeder von uns hat eine kreative Ader. Die größte Schöpfung auf Erden ist ein Baby –
und das bist Du. Ein kleines Baby, verbinde dich damit und lass dieser
Schöpferkraft einen Ausdruck finden. Wenn wir auf die Erde kommen, haben wir
nichts außer unserem Leben. Über die Jahre haben wir Vieles angehäuft, das uns
heute eine Last ist. Diese Tage und Wochen geben uns nun Gelegenheit, darüber
nachzudenken, was und wer uns wirklich wichtig ist.

Der größte Heiler bist du selber. Mit deiner Herzenskraft berührst du deine
Nächsten.

Wir sind die, auf die wir gewartet haben
Herzensgrüße
Annette & Michael

 

PS Hier noch einige Tipps:

  • Schau dir die physische Gesundheit an
    Denk daran, wir sind eine ganzheitliche Person! Sei bewusst, was dein Körper braucht (Ernährung, Schlaf, Bewegung, usw.) Beuge jetzt dem Bewegungsmangel vor
    Praxis der Stille und Meditation
  • Fakenews nähren Angst. Sei dir auch deiner eigenen Worte und Aussagen bewusst. Sei standhaft und bleibe in deiner Mitte.  Erinnere dich immer an das Gesetz der Anziehung: wo deine Gedanken hingehen, geht die Energie hin.
  • Verbinde dich mit mit Gleichgesinnten, in der Gemeinschaft sind wir stark, gemeinsame Zeremonien und Rituale (auch in kleinen Gruppen) stärken uns